Man muss sie nicht lieben...

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So ist das also mit der "weltweiten" Gemeinschaft im Internet. Sicher verpasse ich hier was. Sicher hätte ich vielleicht erst einen User anlegen, mich registrieren lassen oder sonstwas sollen. Sicher sind mySpace, Flickr und Wikipedia eine tolle Sache. Sicher sind sie der wahr gewordene Traum der Aufklärung. Sicher weiß die Masse insgesamt mehr als die Elite. Aber so lange mir noch irgendwo eine Meldung wie die oben begegnet, ist die Welt noch lange nicht die Welt.

Das mag kein Grund sein, darauf zu bestehen die Bombe zu bauen. Das ist auch sicher kein Grund, explosive Getränke in Flugzeuge zu schmuggeln. Aber wenn selbst der Versuch der Betrachtung eines Nine Inch Nails Videos nicht etwa beantwortet wird mit "Please enter your credit card number...", sondern mit "Sorry, wrong country. Go away, you terrorist. And if you cannot move to our country, do not worry, we will come to yours sooner or later...", dann ist die Welt noch nicht die Welt.
So lange, wie ich immernoch Onlien-Shops finde, in denen ich nichts bestellen kann, ohne einen US ZIP code zu haben und die Auswahl meines "State" von Alaska bis Wyoming reicht, ist die Welt noch nicht die Welt.
Und was heißt doch gleich "WWF"?
Ach ja, "World Wrestling Federation"...

Na, dann frohes "Save the Whales"
11.8.06 11:28


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Krass

...das mit dem Grass.
Aber immerhin "betonte der Schriftssteller erneut, in der Zeit nach seiner Vereidigung Ende Februar 1945 bis zu seiner Verwundung am 20. April 1945 keinen Schuss abgegeben zu haben..."
(Die Zeit)

Ist ja fast wie damals bei Herrn Clinton.
Der hat auch nicht inhaliert.

Ferner möchte ich an ein Zitat aus der Dankesrede von Martin Walser zur Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels in der Frankfurter Paulskirche am 11.Oktober 1998 - auch bekannt als "Die Moralkeulenrede" - erinnern:

"Jeder kennt unsere geschichtliche Last, die unvergängliche Schande, kein Tag, an dem sie uns nicht vorgehalten wird. Könnte es sein, daß die Intellektuellen, die sie uns vorhalten, dadurch, daß sie uns die Schande vorhalten, eine Sekunde lang der Illusion verfallen, sie hätten sich, weil sie wieder im grausamen Erinnerungsdienst gearbeitet haben, ein wenig entschuldigt, seien für einen Augenblick sogar näher bei den Opfern als bei den Tätern? Eine momentane Milderung der unerbittlichen Entgegengesetztheit von Tätern und Opfern. Ich habe es nie für möglich gehalten, die Seite der Beschuldigten zu verlassen."

Zumindest diese Passage aus dieser sonst sehr kontroversen aber nicht schlechten Rede hat Herr Grass nun auf jeden Fall mit sehr viel Inhalt gefüllt.
16.8.06 01:32





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