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Die Linke und die GEZ

Gestern lief auf Arte eine hochinteressante Sendung, in der manch ein westeuropäischer linker Philosoph, Autor, etc. zu Wort kam. Und - erstaunlich, erstaunlich - die Mehrheit dieser hat inzwischen begriffen, dass die Aufteilung der Welt in rechts und links so nicht mehr funktioniert. Heißt das, man darf jetzt "Nazi gegen rechts" sein? Oder Sozialist für die Steuerfreiheit von Unternehmen? Oder heißt das nur, dass die alte Linke entsetzt ist, dass der Proletarier von heute kein Fendbild, keine Ziele und keinen Drang sich zu bilden mehr hat?
Siehe auch: Der Spiegel, 16.09.2006

Bei Arte habe ich jedenfalls gelernt, dass die Bezeichnungen "rechts" und "links" daher kommen, dass nach der franz. Revolution im Parlament der Adel rechts und das Volk links saß. Noch ein dort gelernter Klugschiss ist die Herkunft des Wortes "Idiot":
"Der Idiot (von griechisch ιδιότης, idiótes 'Privatmann', 'einfacher Mensch'; im Sinne von 'ungeübter Laie', 'Stümper' zu lateinisch idiota, idiotes) war in der griechischen Antike ein Mensch, der sich weigerte, sich politisch zu engagieren."
Siehe: Wikipedia zu 'Idiot'

Ob dieser wunderbar informativen Sendung dachte ich schon fast, dass sich die Zahlung der Rundfunkgebühren an die GEZ doch manchmal lohne. Bis dann gestern Abend die große Mireille Matthieu Show (oder offiziell: "Das Herbstfest der Volksmusik") eine halbe Stunde überziehen durfte. Aber wenn die Alten schon keine Rente mehr bekommen, dann muss man sie eben so auf Staatskosten ruhig stellen.
17.9.06 17:32


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Holocaustleugnung

"Die EU-Kommission hat den Freispruch der türkischen Autorin Elif Shafak vom Vorwurf der 'Beleidigung des Türkentums' begrüßt "
(Nachricht vor wenigen Tagen)

Das ist schön.
Frau Shafak ließ eine ihrer Romanfiguren über den türkischen Völkermord an den Armeniern sprechen. Dafür stand sie vor Gericht. Also hatte sie jemand dafür angeklagt, dass sie die türkische Version des Holocaust NICHT leugnete.
Nur um es mal erwähnt zu haben, anderswo kommen die vor Gericht, die den Holocaust leugnen. Da wäre Frau Shafak nicht nur künstlerisch sondern auch rechtlich Klägerin und nicht Angklagte gewesen. Und dass das ansderswo so ist, ist gut so.
Mehr sage ich dazu nicht.
25.9.06 01:40





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