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Intensivlohn statt Investivlohn

Und da sagt ja wohl die Überschrift schon alles, oder? Ein Lohnintensives Wirtschaftssystem das würde doch den Konsum ankurbeln, oder? Und ist das nicht das was wir brauchen? Mehr Kurbeln? Mehr Kurbelwellen? Mehr Konsumwellen? Eine Welle des Konsums? Eine Kontsunami?Eine Konsumtsunami? Mehr Konsumenten, die an Orte mit hoher Tsunamihäufigkeit fahren? Mehr Lohn für's Kurbeln? Intensiveren Lohn für die Kurbler an der großen Welle? Mehr große Wellen, die nicht-intensiv lohnzahlenden Unternehmern mal ordentlich einen kurbeln?

Mitbürger, konsumiert mehr Kurbeln!
Mitbürger, konsumiert mehr Wellen!
Mitbürger sein lohnt sich.
Lohnt sich total intensiv.
Intensiven Lohn für intensive Mitbürger!

Investivlohn?
Was soll das denn sein?
Klingt wie Aktienoptionen kurz vor der platzenden Blase.

Danke, ich nehme das Angebot an.
Nein danke, ich lehne die Verordnung ab.
Und jetzt weiter machen mit dem Wirtschaftswunder, alle Mann!
5.12.06 00:09


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Kachelmann wettert

So, Herr Kachelmann,
Jetzt komme ich endlich mal dazu, Ihnen zum im Folgenden verlinkten Artikel einen Kommentar zu schreiben.

Es ist sinnlos, mit Neonazis zu diskutieren


Ob es da nebst meinem wenig gelesenen Blog auch ein Forum gäbe, wo ich das öffentlich tun könnte, weiß ich nicht, lasse mich aber gerne darauf hinweisen.

Es ist also sinnlos, mit Neonazis zu diskutieren?
Und Sie wenden sich also dagegen, dass "...Experten immer wieder verkünden, dass man mit jedem über alles reden müsse."

Herzlichen Glückwunsch!
Damit reihen Sie sich wunderbarst in die Rhetorik der allergefährlichsten, weniger dumpfen rechtsextremen Propagandisten und Liedermacher ein, die da gerne ironische Zeilen prägen wie "Ab morgen werd' ich tolerant und gebe jedem Arsch die Hand". Wenn man mit Neonazis nicht diskutieren kann, dann kann man vermutlich mit Moslems auch nicht diskutieren und einem Türken, der in der dritten Generation in Deutschland lebt und immer noch unsicher deutsch spricht, das auch nicht mehr beibringen, richtig? Oder messen wir hier gar, falls Sie meine letzten beiden Vergleiche ablehnen sollten, was ich stark annehme, gar Menschen mit zweierlei Maß? Das wäre sehr, sehr schade. Denn schon las ich als Reaktion auf Ihren Artikel in manch einem Online-Forum Äußerungen von Menschen, die mutig genug sind zuzugeben, selbst mal fast ins rechtsextreme Lager abgerutscht zu sein und die heute froh sind, dass es da andere Menschen gab, die - man höre staune - mit ihnen diskutiert haben, ihnen andere Wege gezeigt haben.

Wenn man aber mit Neonazis tatsächlich nicht diskutieren kann, dann veranstalten wir eben hübsch weiter "Gegen Rechts"-Konzerte, zu denen nur die kommen, die eh schon wissen, dass sie gegen rechts sind. Und schreiben Artikel in pseudo-heldenhafter Polemik mit Überschriften wie "Es ist sinnlos, mit Neonazis zu diskutieren". Damit hat man es der eigene Fan-Gemeinde zwar nicht direkt gesagt, denn das wäre ja wieder politisch inkorrekt, aber schön suggeriert, dass man Neonazis eben nur an die Wand stellen kann.
Gell, Herr Kachelmann?

Henryk M. Broder, den Sie bemühen, ist zwar auch gerne mal ein kleiner Polemiker, aber, wie ich finde, zugleich zielsicherer und gar nicht immer so sehr bemüht dem herrschenden Meinungsstrom nach dem Schnäuzchen zu reden, wie Sie in ihrem Artikel. Bleiben Sie doch am besten einfach beim Wetter.

Und dies war kein Kommentar pro Neonazis. Dies war ein Plädoyer dafür, nicht eine Gruppe von Menschen, die hirnloser Dämagogie und Polemik nachläuft mit ebensolcher zu bekämpfen.
13.12.06 01:26





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