Man muss sie nicht lieben...

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Spieglein, Spieglein

So ist das wohl: kaum war man mal im Fernsehen, wie z.B. hier beim WDR, dann beginnt man auch schon gierig nach allem zu suchen, was da so wer drüber geschrieben haben möge. Und das, das sollte man wohl lassen.

Meistens nämlich gerät man an irgendwen, dem es entweder zu brav war oder der sich über das Provokationstheater beschwert hätte, wenn's nicht brav gewesen wäre. Vermutlich weil er das Mittelmaß so hasst, seit seine Eltern sich nicht getraut haben ihn - wenn schon, denn schon - "Hubertus" zu nennen und sich über "Hubert" nicht hinausgetraut haben.

Das war jetzt persönlich und somit unprofessionell, nicht wahr? Mag sein, aber wenn man als ganze Szene allseits von anderen so gerne als "Hobbydichter" bezeichnet wird, dann muss man sich ja auch nicht professionell geben und kann auch die paar positiven Worte ganz uprofessionell überlesen.

Der fragliche Artikel jedenfalls hängt unten an. Und auch wenn jede Erwähnung schon etwas Gutes hat, lässt man sich nicht gerne als "zu brav" bezeichnen, wenn man schlicht der Natur des Slam Rechnung getragen hat und den Text gewählt hat, den das Publikum numal immer und immer wieder hören will. Und, ja, Hubert, dieser Text bedient jedes Klischee über Franzosen und teilweise auch Deutsche, das es gibt - genau das WILL er ja. Danke zwar für den Vergleich mit Jandl, dessen erwähnten Text - man glaube es oder nicht - ich nicht kenne, aber wer hat denn behauptet, die Kunst - egal welcher Art - müsse immer und immer wieder neue Formen finden? Meines Erachtens hat die Welt schon zu viele "neue Formen" ertragen müssen, die besser nicht in Form gebracht worden wären.

Schade ist aber vor allem, wenn man das Originelle und Neue nicht erkennt, wenn man es sieht und es stattdessen als "somnambul" abtut. So ist das wohl, wenn Arroganz, Ahnungslosigkeit und Pressefreiheit aufeinander treffen. Der "somnambule" Dalibor nämlich hätte den Sieg dieses WDR Slams auch verdient gehabt, wenn es denn vor allem um Originalität und darum nicht brav zu sein gegangen wäre.
Dass man das aber nicht verstehen kann, wenn man Dennis Schüsslers Text als Rap aufgefasst hat, ist dann letztendlich auch klar.

Es gibt da eine Welt, der nicht Ranicki, nicht Goethe, nicht Mario Barth, nicht Jandl, nicht Ringelnatz, nicht Ibsen, nicht Erhardt, nicht Eminem, nicht Sepultura sondern all diese letzteren und noch viele mehr ein bisschen als Vorbild dienen.
Aber das ist für diejenigen, die in geschlossenen Weltbildern leben sicher schwer zu begreifen. Ich verstehe...

1.3.07 00:45


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Und dann wird's persönlich

Am 14. März 2007 sterben laut der Zählung im Web sechs US-Soldaten im Irak. Bis gestern dachte ich bei den dazugehörigen Nachrichten jedes Mal: "Super, vielleicht kapiert's der Bush irgendwann."

Seit einigen Stunden weiß ich nicht genau, an wen ich denke, wenn ich denke: "Ihr habt meinen Bruder getötet."

Warum?



16.3.07 00:28


Diktator gefällig?

Neueste Umfragen im Irak besagen, dass sich eine Mehrheit der Iraker inzwischen wieder einen Diktator wünscht, statt durch demokratische Streitmächte (ist das eigentlich ein Widerspruch in sich?) und undemokratische Guerillas (und das?) ins Chaos gestürzt zu werden.

Das wirft dann eine alte Frage auf:
Ist es Demokratie, wenn eine Mehrheit sich gegen Demokratie entscheidet? Kann sich Demokratie demokratisch selber abschaffen? Laut westlichen Verfassungen natürlich nicht. Und das ist sicherlich gut so. Aber ist es logisch?
21.3.07 13:28


Achtung: Satire

Und? Was ist Euer Beitrag zum heutigen Weltantirassismustag?
Ich suche mir gleich ein paar indische Softwareexperten, stelle
mich hinter einen, kraule ihm beim Programmieren den Nacken und murmel dabei "Good boy, good boy..."
Ist doch schonmal was, oder?

Die Sache mit dem schwarzen belgischen Standesbeamten hingegen finde ich nicht OK. Das macht einem ja den ganzen BeNeLux-Rassismus kaputt. Wie soll man zu dem denn vernünftig "Käskopp" oder "Pommespimmel" sagen? Und seit der Kahn die Affengeräusche gepachtet hat...hach, schwierige Welt.

Habe übrigens festgestellt, dass Google von Rassisten betrieben wird. Auf jeden Dreck (Weihnachten, Valentinstag etc.) weisen die im Logo hin.
Heute? Weltantirassismustag? Fehlanzeige! Hätte man ja mal ein Negerdorf um's Logo tanzen lassen können oder so...

Der beste Vorschlag für einen Beitrag zum Weltantirassismustag erhält als Preis wahlweise:
a) ein Freilos beim Russenspiel
b) eine Packung Judenfürze
c) einen Negerkuss

Aber dieses Preisausschreiben ist natürlich getürkt und der Autor distanziert sich hiermit von sich selbst und allen verwendeten Vokabeln. Er ist ein geistiger Brandstifter und gründet demnächst eine Brandstiftung, damit die Arbeitsplätze (bei Brandt und anderswo) in Deutschland bleiben und die Leitkultur nicht leidet.

Realität ist: Deutschland hat zu wenig Zuwanderer.
Und zwei und zwei bleibt vier, mit wenigen Ausnahmen völlig unabhängig von kulturellen Unterschieden.
21.3.07 13:42





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